Nach einem Todesfall müssen Angehörige oft in kurzer Zeit viele organisatorische Entscheidungen treffen. Eine Haushaltsauflösung sollte deshalb klar strukturiert und respektvoll vorbereitet werden.
Zuerst festlegen, was bleiben soll
Bevor geräumt wird, sollten persönliche Unterlagen, Erinnerungsstücke und Gegenstände, die innerhalb der Familie bleiben sollen, geklärt werden. Danach lässt sich der eigentliche Räumungsumfang deutlich einfacher festlegen.
Besichtigung und Abstimmung
Bei der Besichtigung wird geklärt, welche Räume geräumt werden, welche Gegenstände bleiben und ob Keller, Dachboden, Garage oder Nebenflächen dazugehören. Das verhindert spätere Missverständnisse.
Wenn Angehörige nicht vor Ort wohnen
Eine Räumung kann nach Absprache auch ohne persönliche Anwesenheit organisiert werden. Ein Schlüssel kann zugesendet werden. Nach Abschluss sind auf Wunsch Foto- oder Videodokumentation und ein Übergabeprotokoll möglich.
Übergabe der Wohnung
Der vereinbarte Bereich wird besenrein übergeben. Eine weitergehende Endreinigung oder Renovierung kann bei Bedarf als zusätzliche Leistung vereinbart werden.